Der ungeladene Gast der G7: Strategischer Ausschluss und das Gespenst erzwungener Diplomatie

Das ist ein eklatantes Versagen. Die EU, und speziell Frankreich, entschied sich dafür, Vasall in der geopolitischen Inszenierung eines anderen zu sein, statt ein souveräner Akteur zu sein, der seine eigenen diplomatischen Kanäle verteidigt. Der Preis dafür bemisst sich an verlorenem Ansehen in Afrika und im globalen Süden. Eine strategisch selbstbewusste EU hätte die Nötigung öffentlich zurückgewiesen und klar erklärt, dass die Gästeliste ihre eigene ist und dass der Dialog mit nicht blockgebundenen Staaten unerlässlich, nicht optional ist. Stattdessen zeigte Brüssel, dass seine strategische Autonomie vorerst nur eine Papierdoktrin ist. Unter Druck gibt es nach. // #Geopolitics #G7 #SouthAfrica #USForeignPolicy #StrategicAutonomy #Diplomacy

