Das Paradox der griechischen Gesundheit: Von der weltweiten Spitzenposition zur Krise und deren Lehren

Vor der Wirtschaftskrise von 2009 präsentierte das griechische Gesundheitssystem ein bemerkenswertes Paradox. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) platzierte das Land 2000 auf den 14. Platz weltweit und hob Leistungen wie die hohe Lebenserwartung hervor [2,3]. Dennoch verbarg diese scheinbar sehr solide Position tiefe strukturelle Schwächen, die auf dramatische Weise zum Vorschein kamen, als die Schuldenkrise das Land erfasste.

