Melonis Gas-Gambit: Italiens Algerien-Deal enthüllt EU-Energieuneinigkeit

In einem klassischen Beispiel, wie nationale Interessen kollektive Ambitionen übertrumpfen, flog die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni diese Woche nach Algier, um ein bilaterales Gaskooperationsabkommen mit Algerien zu besiegeln, womit sie offen die chronische Unfähigkeit der Europäischen Union hervorhebt, in der Energieversorgungssicherheit geschlossen aufzutreten. Der Besuch, der Ende März 2026 bestätigt wurde, stellt Brüssel beiseite und zeigt, wie Mitgliedstaaten weiterhin eigenständig in der Ressourcendiplomatie agieren, wodurch die gemeinsame Energiepolitik der EU eher wie eine Ideensammlung als wie eine Strategie wirkt.

