

Γιατί και το τραγούδι το φορτώσαμε με τόσες μουσικές που σιγά-σιγά βουλιάζει / Wir haben sogar unser Lied mit so viel Musik geladen, dass es langsam untergeht…
George Seferis sagte: „Γιατί και το τραγούδι το φορτώσαμε με τόσες μουσικές που σιγά-σιγά βουλιάζει
…κι είναι καιρός να πούμε τα λίγα μας λόγια γιατί η ψυχή μας αύριο κάνει πανιά‘ / Wir haben sogar unser Lied mit so viel Musik geladen, dass es langsam untergeht… und es ist Zeit, unsere wenigen Worte zu sagen, denn morgen setzt unsere Seele die Segel.
1942, während seiner Exilzeit in Kairo in den dunklen Tagen des Zweiten Weltkriegs schrieb der Dichter George Seferis „Γιατί και το τραγούδι το φορτώσαμε με τόσες μουσικές που σιγά-σιγά βουλιάζει“ („Weil wir sogar unser Lied mit so viel Musik geladen haben, dass es langsam untergeht“). Er griff die Melodie selbst nicht an; er war erschöpft vom leeren Lärm, der schweren Verzierung und den Anmaßungen, die die einfache, schmerzhafte Wahrheit des Überlebens verdeckten. Er wollte das Überflüssige entfernen, um „einfach zu sprechen“, bevor seine Seele die Segel setzt.
Heute habe ich wieder dieses gleiche beklemmende Gefühl, aber aus einem anderen Grund. Nicht die Kunst wird belastet, sondern unsere tägliche Würde.
Jedes Mal, wenn ich sehe, wie eine weitere örtliche Postfiliale ihre Türen schließt oder eine Bankfiliale in unseren Vierteln geschlossen wird, habe ich das Gefühl, dass uns etwas Essenzielles genommen wird. Das sind nicht nur administrative Veränderungen; sie sind lebenswichtige Lebensadern für unsere Gemeinschaften. Durch ihre Entfernung verringert das System langsam den Respekt, den hart arbeitende Griechen über Jahrzehnte hinweg mit Schweiß und Blut verdient haben.
Wir haben gekämpft, um eine Nation zu bauen, die unserer Kinder würdig ist, einen Ort der Stabilität und Verbundenheit. Wenn der Staat und seine Institutionen sich aus unseren Städten und Dörfern zurückziehen, behandeln sie unsere Geschichte und unsere Bemühungen als Lasten, die im Namen der Effizienz abgeschnitten werden müssen. Wir müssen jetzt unsere „wenigen Worte“ des Protests sprechen, denn wenn unsere Dienstleistungen weggenommen werden, wird uns das Recht genommen, würdevoll zu leben und respektiert zu werden.
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